Das Gebäude wurde mit finanzieller Unterstützung des Landesherrn als Brückenbau über
einer Hauptverkehrsstraße (seit 1986 Fußgängerzone) errichtet und war 1698
fertiggestellt. In historischer Zeit gab es darin lediglich zwei Amtsstuben. Den Rest
des Gebäudes nahmen Räume für die Feuerspritze und für die Mehlwaage, für ein
Wachtlokal, eine Arrestzelle, die Wohnung für den Stadtdiener und der
Getreidespeicher ein. 1928 wurde das Haus durch Felssturz stark beschädigt und 1947
durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen.
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