Die Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard liegt oberhalb der Stadt Rüdesheim am Rhein, mitten in den Weinbergen. Sie wird von manchen irrtümlicherweise für ein romanisches Bauwerk gehalten, wurde jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut. Sie versteht sich dennoch als Gründung der Hl. Hildegard, knüpft die Tradition des Hauses doch unmittelbar an deren altes Kloster Eibingen im Rheingau an. Am 2. Juli 1900 fand die Grundsteinlegung des neuen Klosters durch Erzabt Placidus Wolter aus Beuron statt, der in Vertretung des erkrankten Bischofs Dominikus Willi an den Rhein gekommen war. Rund vier Jahre später, am 17. September 1904 zogen 12 Benediktinerinnen aus der Abtei St. Gabriel in Prag, dem ersten Frauenkloster der Beuroner Kongregation, in die Neugründung ein.
Kloster Eibingen |