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Die UNESCO und das Weltkulturerbe
Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft Kultur und Kommunikation und wurde 1946 gegründet. Der UNESCO gehören 193 Mitgliedsstaaten an. Die Organisation will mit ihrem angestrebten Ziel einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aller Völker der Welt in Wissenschaft, Bildung und Kultur, ohne Unterschied der Sprache, der Rasse, des Geschlechts und der Religion, zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beitragen.
Die UNESCO setzt sich unter anderem weltweit für die Identifizierung, den Schutz und die Erhaltung von Kultur- und Naturgütern, die von außergewöhnlicher Bedeutung für die gesamte Menschheit sind, ein. Ausgehend von den Ergebnissen der UNO-Umweltkonferenz 1972 in Stockholm, konnte die internationale Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt am 16. November 1972 von der Generalversammlung der UNESCO verabschiedet werden.
Ein wesentliches Merkmal der Welterbekonvention ist, daß sie die Belange des Natur- bzw. Landschaftsschutz mit Belangen des Denkmalschutzes verbindet. Ziel der Welterbekonvention ist der Schutz von Natur- und Kulturdenkmäler sowie Kultur- und Naturlandschaften, die als gemeinsames Erbe aller Menschen von außergewöhnlichem und universellem Wert sind und auf die sogenannte Welterbeliste aufgenommen werden. Über 870 Stätten weltweit sind auf der UNESCO-Liste des Welterbes zur Zeit verzeichnet, davon über 30 in Deutschland.
Mit den Welterbestätten “Oberes Mittelrheintal” und „Obergermanisch-Raetischer Limes“ liegen zwei Welterbestätten zum Teil in der Rheingau-Taunus-Region.
Insgesamt gibt es in Hessen vier UNESCO-Welterbestätten:
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