Wandern [Ortsbeschreibung entlang der Rheingau Riesling Route]

Rheingauer Riesling Routen Ca. 120 km Wanderwege

Eine aktuelle Karte der Rheingauer Riesling Routen finden Sie zur Ansicht hier.

Die Wanderwege sind mit dem Rheingauer Römer ausgeschildert. Wichtig sind feste Schuhe, eine Wanderkarte (neuester Stand) und eine gutdurchdachte Streckenführung mit Start und Ziel. Dazu gehören auch die Rastplätze, die Besichtigungsobjekte und die Einkehrmöglichkeiten mit einem guten Schoppen Rheingauer Wein. Eine Wegbeschreibung in Stichworten soll dem Wanderer bei der Planung helfen.
Eine Auflistung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke finden Sie, ebenso wie die Streckenbeschreibung, im Folgenden.

Kaub - Lorch am Rhein 8,5 km

Bahnhof Kaub, Weinbergsweg bis Schenkelbachtal, dann Waldweg über das Niedertal (historische Grenze) über den Höhenweg unterhalb des Scheibig- und Engwegerkopfes mit Blick auf den Rhein und Bacharach. Nach Überqueren des Retzbaches (Lorchhausen) durch die Lage Seligmacher nach Lorch am Rhein.

Lorch am Rhein - Assmannshausen 12,5 km

Ab dem Bodental kann man zwischen zwei Wegen wählen. Entweder: an der Pfarrkirche vorbei und kurz vor der Wegkapelle nach links. Nach Durchqueren des Bächergrundes am Wald entlang oberhalb der Reben mit guter Sicht in das Rheintal. Oder: vorbei am Hilchenhaus, dem Bahnhof, der Wegkapelle. Dann entlang des Wanderwegs der Lorcher Winzer in den Bächergrund. Weiter durch die Weinberge über den Campingplatz Suleika in das Bodental. Die beiden Wege haben sich nun vereinigt. Oberhalb des kleinen Teiches liegt die Forsthütte "Gerd Simons". Gute Rastmöglichkeit bei der "Paul Claus Hütte" mit schönem Rheinblick. Kurz vor dem Bacharacher Kopf Abbiegung nach Assmannshausen. Herrlicher Blick über die Weinlage Höllenberg auf den Rhein und Assmannshausen.

Lorch am Rhein - Aulhausen - Rüdesheim am Rhein 14 km

Lorch am Rhein bis Bacharacher Kopf wie oben beschrieben. Wer Rüdesheim am Rhein zum Ziel hat, wählt den geradeaus verlaufenden Weg am Obstgut vorbei nach Aulhausen und dann zum Niederwalddenkmal. Zu Fuß oder mit der Seilbahn nach Rüdesheim am Rhein.

Assmannshausen - Höllental - Aulhausen - Bacharacher Kopf - Höllenweg - Assmannshausen
Rundwanderweg
(nicht für Kinderwagen geeignet)
6 km

Ab dem Parkplatz am Ortsausgang nach Aulhausen. Fußweg vorbei am Staatsweingut durch das Höllental. Vor dem Ortsausgang Aulhausen nach links. Langsam ansteigend bis zum Bacharacher Kopf und der Abzweigung nach Assmannshausen. Rast bei der "Heidenruhe" bietet sich an. Der Fußweg führt durch den Wald und die Weinberge des Höllenbergs nach Assmannshausen hinab. Schöne Aussicht über den Rhein und den Sonnenwald.

Assmannshausen - Abtei St. Hildegard - Nothgottes - Marienthal - Johannisberg 15 km

Start an der Pfarrkirche Assmannshausen. Dann durch das Frankenthal. An aufgelassenen Weinbergen vorbei mit weitem Blick über das Rheintal und auf die Burgruine Ehrenfels. Unterhalb des Niederwalddenkmals bis zur Straße Rüdesheim am Rhein - Presberg (an der Ulm). Nächstes Ziel ist die Abtei St. Hildegard. Die Straße biegt dann im rechten Winkel nach Nothgottes ab. Auf einem schattigen Waldweg Richtung Marienthal. Nach Johannisberg entlang der Straße, die weitgehend über einen Fußweg verfügt. Auf halbem Weg nach links.

Assmannshausen - Rüdesheim am Rhein 5 km

Ab der Pfarrkirche in Assmannshausen zunächst wie beschrieben zur Burgruine Ehrenfels. Ein wenig oberhalb und östlich der Ruine biegen wir in zwei Kehren in den "oberen Bergweg" ein. Geradeaus nach Rüdesheim am Rhein.

Rüdesheim am Rhein - Geisenheim 3 km

Von der Oberstraße über die Hugo-Asbach-Straße auf den Eibinger Weg bis zum Institut für Rebenzüchtung. Wir bleiben auf dem Weg nördlich der Versuchsanlagen der Forschungsanstalt bis zur Nothgottesstraße ( K 630). Die Kernstadt von Geisenheim erreicht man durch den Park der Forschungsanstalt.

Geisenheim - Winkel 7 km

Wir beginnen bei der Nordumgehung (Albert-Schweitzer-Straße). Über den oberen Wirtschaftsweg der Lage "Kläuserweg" nach Johannisberg Grund. (Abstecher nach Schloss Johannisberg über den Fußweg, der oberhalb des Denkmals der Weinleserinnen abbiegt). Nach Winkel überqueren wir die Hauptstraße am Weingut "Prinz von Hessen". Durch das Elsterbachtal vorbei an Anker- und Weißmühle. Dann rechts zum Weingut "St. Bartholomäus" und über den Elsterbach. Entlang der Adalbert-Stifter-Straße zur Hauptstraße Winkel - Johannisberg. (Für Besichtigungen des "Brentanohauses" den Weg auf der Hauptstraße unter der Bahnunterführung fortsetzen).

Winkel - Schloss Vollrads - Kühnsmühle - Jagdhaus Philippsburg - Unkenbaum - Kloster Eberbach 10 km

Vom Brentanohaus (alte B 42) ein kurzes Stück in Richtung Johannisberg, dann durch die Greiffenclaustraße auf die Vollradser Allee. Von Schloss Vollrads zur Straße Oestrich - Freizeitanlage Pfingstbachwiesen. An der Kühns Mühle vorbei durch die Lage Klosterberg zum Jagdhaus Philippsburg. Weiter Blick über das Rheintal. Vom Unkenbaum (eine Eiche) bis zum Kloster Eberbach sind es noch ca. 1,5 km.

Winkel - Schloss Vollrads - Gottesthaler Mühle - Hallgarten - Domäne Neuhof - Kiedrich 9 km

Bis zur Straße Oestrich - Pfingstbachwiesen wie beschrieben. Entlang des Wirtschaftsweges zur Gottesthaler Mühle. Am barocken Wegkreuz erreichen wir die Straße, die nach Hallgarten durch die Weinlagen Klosterberg und Schönhell führt. (Ein Abstecher zum jüdischen Friedhof von 1673 lohnt sich). Am Wasserrückhaltebecken biegt der Weg nach Norden und führt vorbei an der Wegkapelle "Maria Hilf". Hallgarten verlassen wir an der Eberbacher Straße. Entlang dem berühmten Leimersbach, dann nach links zur Domäne Neuhof und zum berühmten Steinberg. Wir überqueren die Straße Hattenheim - Kloster Eberbach zum Wachholder Hof in Richtung Kiedrich.

Kloster Eberbach - Kiedrich - Eltville am Rhein 7 km

Südlich der Rebenbeispielsanlage außerhalb der Klostermauer führt ein Fußweg durch den Wald nach Kiedrich. Der Einstieg ist vom PKW-Parkplatz möglich. Nach Verlassen des Waldes überqueren wir den Grünbach und wandern durch die Weinanlage Klosterberg. Von Kiedrich über den Fußweg entlang des Kiedricher Bachs östlich des Ortes, am Buße der Weinberge nach Eltville am Rhein.

Kiedrich - Rauenthal - Eltville am Rhein 7 km

Von der Kiedricher Pfarrkirche durch den Kiedricher Grund (Kiedricher Bach). Zur Höhe führt der kürzeste Weg durch die Lagen Wasseros und Sandgrub. Lohnend: ein Abstecher zur Burgruine Scharfenstein. Hinab in das Sülzbachtal zunächst durch den Wald, dann vorbei am neuen und alten Forsthaus. Auf der Höhe in Rauenthal empfiehlt sich eine Rast auch des Weines wegen. Entlang der Weinbergstraße zur Bubenhäuser Höhe. Von hier eine besonders schöne Aussicht über das Rheintal bis nach Mainz. Weiter durch weltberühmte Weinlagen, vorbei an der Staatsdomäne und entlang des Wiesweges im Sülzbachtal. Auf dem Weg zur Stadtmitte liegt rechts die Kellerei / Verwaltung der Staatsweingüter.

Rauenthal - Martinsthal - Frauenstein - Schierstein 16 km

Über eine für das Auto gesperrte Abkürzungsstraße (Alte Chaussee) zum Weindorf Martinsthal. Am Ortsausgang Richtung Walluf führt der Frauensteiner Weg durch die Weinlagen Langer Berg und Wildsau. Nördlich des Gutshofes Armada erreichen wir Frauenstein. Unser nächstes Ziel ist der Nürnberger Hof. Empfehlenswert: ein Abstecher zum Goethestein. Nach Schierstein weiter durch das Leierbachtal und die höher gelegenen Weinlagen Homberg und Hölle.

Eltville am Rhein - Niederwalluf - Frauenstein 7 km

Ab der kurfürstlichen Burg in Eltville am Rhein auf dem Leinpfad nach Niederwalluf. Am Sporthafen biegen wir nach Norden ab, überqueren die alte B 42, ebenso die Bundesbahn und erreichen auf geradem Weg die Unterführung der Bundesstraße (B 260). Nach der Brücke (Autostraße Wiesbaden - Eltville am Rhein) befinden wir uns in den Weinbergen. Abbiegung nach Frauenstein, dann durch eine Senke Richtung Ortsmitte.

Mainz-Kastel - Kostheim - Hochheim - Flörsheim-Wicker 6 km

Am Bahnhofsplatz in Mainz-Kastel beginnen wir auf der Rheinseite unsere Wanderung. Über den Fußgängersteig zur Maaraue (Sport- und Freizeitanlagen). Der Leinpfad am Rhein mündet am Main in die Lesselallee. Nach Überqueren der Floßhafen-Brücke sind wir am Mainufer von Main-Kostheim in den Kiliansanlagen. Lohnend: ein Altstadtbesuch. Über den Maindamm und über die Bundesbahn in die Kostheimer Weinlage Weißerd. Durch die Hochheimer Lage Reichestal bis zur Autobahnüberführung. Jetzt durch das Neubauviertel Richtung Hochheimer Altstadt. An der Pfarrkirche vorbei durch berühmte Hochheimer Weinlagen kommen wir in die Lage Königin Victoria Berg mit dem Victoria-Denkmal (1854). Der Weg führt westlich am Kirschwald vorbei zur Wiesenmühle. Über die Annakapelle und die Kriegergedächtniskapelle erreichen wir die Flörsheimer Warte. Auf dem Landwehrweg verbinden sich der Rheingauer-Riesling-Pfad und der Wickerer-Wein-Weg, ein informativer Rundweg über den Weinbau und die Geschichte der Landschaft. In Wicker, dem "Tor zum Rheingau", bietet sich eine Rast am Weinprobierstand an. Wicker ist Endstation - und zugleich Beginn - des Rheingauer-Rieling-Pfades.


Die Rheingau Riesling Route

70 km Erlebnis

von Lorch am Rhein bis Flörsheim oder von Flörsheim bis Lorch am Rhein

Lorch am Rhein: Weinbau seit 1085. Sehenswert: zahlreiche Adelshöfe, Hilchenhaus (1548), Pfarrkirche St. Martin mit Schnitzaltar von 1483, Kunst- und Heimatmuseum mit thronender Gottesmutter mit Weintraube (um 1350). Weinlagen: Schloßberg, Kapellenberg, Krone, Pfaffenwies und Bodental-Steinberg.

Lorchhausen: das "Tor zum Rheingau". Weinbau seit 1211. Weinlage Seligmacher.

Assmannshausen: Erster Nachweis 1108. Assmannshausens Spätburgunder Rotweine sind seit 1507 bekannt. Berühmte Lagen: Höllenberg, Hinterkirch, Frankenthal. Internationales Renommee genießt das Hotel "Gasthaus zur Krone" mit dem Freiligrath-Zimmer.

Rüdesheim am Rhein: "Wein, Musik und Frohsinn" verspricht die Drosselgasse. Sehenswert: " Siegfried`s Mechanisches Musikkabinett", das "Museum für Weingeschichte" in der Brömserburg (12. Jahrhundert), die Pfarrkirche St. Jakobus, die evangelische Pfarrkirche mit dem Weinstockfenster und die Benediktinerinnen- Abtei St. Hildegard. Zum berühmten Niederwalddenkmal geht es per Auto, Seilbahn oder zu Fuß durch die Weinberge. Eine schöne Wanderung führt auch zur Burgruine Ehrenfels.

Geisenheim: 772 erstmals erwähnt. Mehrere alte Adelshöfe. Heute Schulstadt mit zwei Gymnasien. Weltbekannt ist die Forschungsanstalt und Fachhochschule für Wein- und Gartenbau. Sehenswert: die Pfarrkirche Heilig Kreuz mit dem Kreuz des Mainzer Bildhauer Hans Backoffen von 1518 und die Wallfahrtskirche Marienthal mit einem Gnadenbild der schmerzhaften Mutter (um 1300 ).

Johannisberg: Weinbau seit 817. Verdankt Namen und Entwicklung dem Benediktinerorden, der Anfang des 12. Jahrhunderts das Kloster errichtete. 1716 kamen die Anlagen an die Fürstenabtei Fulda, die das heutige Schloss erbaute und den Weinbau zu hoher Blüte brachte. 1775 Entdeckung der Spätlese, 1787 erste Auslese und 1858 erster Eiswein. Empfehlung: Besuch des Weinkabinetts und des Gutausschanks.

Winkel: Ersterwähnung 850. Sehenswert: die Pfarrkirche St. Walpurgis und das Brentanohaus, wo Goethe 1814 weilte. Zu den ältesten Steinhäusern Deutschlands zählt das "Graue Haus".

Schloss Vollrads: Seit etwa 1330 Wohnsitz der Familie Matuschka-Greiffenclau. Weingut, Gutsausschank und "lukullische Weinproben".

Mittelheim: Sehenswertes, ehemaliges Rathaus und schöne alte Fachwerkhäuser. Herausragend die romanische Basilika St. Ägidius (12. Jahrhundert) mit wertvoller Kanzel und Statue des heiligen Urban, Schutzpatron der Winzer.

Oestrich: Alter Weinort mit beachtenswertem Stadtkern. Zu den Weindenkmälern gehört der Oestricher Kran (1745). Das Schloss Reichhartshausen, ehemals Weinumschlagplatz von Kloster Eberbach, und die "Oestricher Burg" beherbergen heute die "European Bussiness School (ebs). Im Garten der EBS ein siamesischer Tempel, Geschenk des Thailändischen Königspaares.

Hallgarten: Über 800 Jahre altes Weindorf zwischen den Weinbergen am Fuße der Hallgartener Zange. Sehenswert in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt die Schröter- Gottesmutter mit der Scherbe (um 1415).

Hattenheim: seit dem 10. Jahrhundert. Anmutiger Dorfplatz mit besonders schönen Fachwerkhäusern. Prächtige, alte Patrizierhöfe, wie der Greiffenclauer Hof (1555), der Schönborn`sche Hof (1640), der Raitz von Frentz`sche Hof (1667) und schließlich die Hattenheimer Burg (15. Jahrhundert).

Kloster Eberbach: Ehemaliges Zisterzienserkloster, das 1136 gegründet wurde und bis 1802 die Entwicklung des Rheingauer Weinbaues und seiner Kultur maßgeblich beeinflußt hat. Ort vielfältiger kultureller Veranstaltungen um Wein und Musik. Abteimuseum. Lohnenswert: Weinprobe in historischen Räumen.

Erbach: Bedeutendes Weindorf mit den berühmten Weinlagen Marcobrunn (12. Jahrhundert), Hochrain (1519), Steinmorgen (1211). Das Hotel "Schloss Reinhartshausen" besitzt beträchtliche Weinberge im Schloßberg und auf der Insel Mariannenaue.

Eltville am Rhein: "Wein-, Sekt- und Rosenstadt" mit Burgfestspielen. Älteste Stadt des Rheingaus (seit 1332). Sehenswert: die Kurfürstliche Burg mit Gutenberg-Gedenkstätte, Adelshöfe, die Pfarrkirche St. Peter und Paul mit dem Willigis-Stein.

Kiedrich: Das "Gotische Weindorf" mit 1000jähriger Geschichte. Die Pfarrkirche St. Valentinus (1493) verfügt wie die Karnerkapelle St. Michael über eine reiche Ausstattung, unter anderem die älteste bespielbare Orgel Deutschlands und die thronende Gottesmutter im Chor. Die Chorbuben singen noch heute den Gregorianischen Choral im Germanischen Dialekt. Viele alte Weingüter und Gutsschänken. Auf der Höhe die Burgruine Scharfenstein (12. Jahrhundert) und "Weinberge der Ehe".

Rauenthal: 1211 wurde der Weinbau erstmals erwähnt. Ein Kleinod ist die Pfarrkirche St. Antonius mit der Gottesmutter mit der Traube, (15. Jahrhundert). Bekannte Lagen: Baiken, Gehrn und Wülfen. Großartige Aussichten auf das Rheintal von der Bubenhäuser Höhe.

Martinsthal: Altes Weindorf. Historisches Weinhaus " Zur Krone".

Walluf: Die älteste Siedlung des Rheingaus (770). Zahlreiche Mühlen gehörten früher zur Haupterwerbsquelle. 1000jährige Johanniskirchenruine. Malerische Bucht mit Leinpfad in Richtung Eltville am Rhein. Streuobstwiesen.

Wiesbaden: Landeshauptstadt mit Bade- und Kurbetrieb. Sehenswert: Kurhaus mit Casino und Kurpark, Staatstheater, Kochbrunnen, Stadtschloss, Altes Rathaus, Griechische Kapelle, Museum mit Sammlung Nassauischer Altertümer, Landesbibliothek. Stadtweingut mit der Lage Neroberg. Biebricher Schloss mit Park. Sektkellerei von Weltruf in Biebrich und Schierstein.

Wiesbaden-Dotzheim: (seit 1128) mit der Weinlage Judenkirsch.

Wiesbaden-Frauenstein: Mit Burg von 1221. Weinbaugemeinde mit den alten Höfen Armada, Groroth und Nürnberg. Europaweinberg mit Rebstöcken aus acht Partnerländern. Lage: Herrenberg mit Goethestein.

Wiesbaden-Schierstein: Mit Jupitersäule von 221 nach Christus. Weinbau seit 973. Lagen: Hölle und Dachsberg.

Mainz-Kostheim: (seit 790). Reichsversammlung Karls des Großen 795. Lagen Steig und Berg.

Hochheim: (seit 754). Historischer Altstadtkern mit Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert, der "Plan", auf dem die barocke Hochheimer Madonna (18. Jahrhundert) steht. Lagen: Domdechaney, Kirchstück, Herrnberg sowie Königin Viktoriaberg mit dem Denkmal von 1854, das an den Besuch der englischen Königin erinnert. Heimat- und Weinmuseum. Weltbekannte Wein- und Sektkellereien.

Flörsheim-Wicker: Weinbau seit 927 belegt. "Tor zum Rheingau" mit Weinprobierstand. Wickerer Weinweg, ein wein- und kulturhistorischer Wanderweg. Kirche St. Katharina, Fachwerkhäuser 16. bis 18. Jahrhundert, Flörsheimer Warte (Ausblick über das gesamte Rhein-Main-Gebiet). Lagen König Wilhelmsberg (mit Säule von 1866), Mönchsgewann, Nonnenberg, Stein, Flörsheimer Herrnberg, Flörsheimer St. Anna Kapelle.